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24.02.2005 OÖ Nachrichten berichten über die "Feuerwehreinsparungen in Bad Ischl" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BI Harald Leimer (PBKDO Bad Ischl)   

BAD ISCHL. Heftige Reaktionen hat der Sparvorschlag der Bad Ischler Grünen ausgelöst, die fünf Feuerwehren der Kaiserstadt zusammenzulegen. Besonders bei den mehr als 600 Feuerwehrkameraden kommt die Idee eher schlecht an.

Franz Hochdaninger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Bad Ischl, ist sauer auf die Grünen seiner Heimatstadt.

Deren Vorschlag, unter anderem durch die Zusammenlegung der fünf Bad Ischler Feuerwehren Geld einzusparen, ist bei ihm und bei den rund 600 Feuerwehrkameraden der Stadt schlecht angekommen. "Schlichtweg keine Ahnung" In einem offenen Brief an Markus Reitsamer, den Obmann der Bad Ischler Grünen, weist Hochdaninger dessen Vorschläge heftig zurück.

Die Bad Ischler Feuerwehren nach dem Vorbild von Eberstalzell zusammenzulegen sei unsinnig, weil alleine der Bad Ischler Ortsteil Pfandl doppelt so groß sei wie ganz Eberstalzell. Eine Zusammenlegung würde der Stadtgemeinde heuer zwar 10.000 Euro bringen, so Hochdaninger, aber man müsste auch eine neue Feuerwehrzentrale errichten.

Reitsamer rede über Dinge, von denen er "schlichtweg keine Ahnung" habe, so Hochdaninger. Er sei aber sicher, dass seine Organisation, die schon mehr politische Wirrungen überstanden habe, weiter "allen populistischen Anfechtungen standhalten" werde. 

Markus Reitsamer bleibt indessen bei seinem Vorschlag und spricht sich in einem Antwortschreiben für einen "konstruktiven Dialog" in der Sache aus. Er verweist darauf, dass bereits bei der Budgetklausur den Stadtverantwortlichen ein "Globalbudget" für alle Feuerwehren vorgeschlagen wurde. Ebenso eine Entlastung des Feuerwehrbudgets durch die Verrechnung freiwilliger Sonderdienstleistungen.

 

Der Obmann der Grünen regt an, das Feuerwehrwesen durch "unabhängige Beratungsprofis" evaluieren zu lassen.

 
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