| 05.12.2008 Feuerwehrstruktur in OÖ noch zeitgemäß? |
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| Geschrieben von: BI Harald Leimer (PBKDO Bad Ischl) | |
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Wieder einmal ist es also so weit, und es wurde diese Woche eine breite Feuerwehrdiskussion ausgelöst, als der Landesrechnungshof das Ergebnis über eine Initiativprüfung über das OÖ Feuerwehrwesen veröffentlichte. Durch die Bank kritische Stimmen aus vielen Bereichen waren die Folge. Auch in Bad Ischl gab es vor einiger Zeit bereits eine Diskussion um Zusammenlegung einzelner Feuerwehren/Feuerwachen, die - hauptsächlich verursacht durch sogenannten (teure) "externe Berater", die im Bad Ischler Feuerwehrwesen ein großes Einsparungspotential für die Stadtgemeinde sah und hier den verantwortlichen Politikern/Entscheidungsträgern Veränderungen empfahl - ebenfalls hohe Wellen schlug. (siehe auch die Berichte im Bereich "Zum Nachdenken"). Pflichtbereichskommandant ABI Franz Hochdaninger - Chef der 5 Freiwilligen Feuerwehren und 5 Feuerwachen des Pflichtbereiches Bad Ischl mit einem Mitgliederstand von mehr als 600 KameradInnen - sieht diese Diskussion vermeidbar, vor allem auch deshalb, dass mit den erwähnten Kritikpunkte die Motivation der freiwillig, zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereiten Kameraden nicht gerade gehoben wird. Gerade die Elementarereignisse der letzten Jahre haben sehr deutlich vor Augen geführt, dass die engmaschige Feuerwehrstruktur Oberösterreichs ein gewaltiges Sicherheitsnetz darstellt, welches nicht selbstverständlich ist und in dieser Effizienz ohne Personalkosten funktioniert. Doch gerade hier sind Veränderungen notwendig! Wie ist es z. B. möglich, dass es bis heute keine einheitliche Regelung und Lösung gibt, dass MitarbeiterInnen im Hoheitsbereich (Bund, Land und Gemeinden) bzw. in deren ausgegliederten Betrieben, die Mitglied einer Feuerwehr sind, im Einsatzfall ihre Dienststelle verlassen dürfen? Gerade hier haben die verantwortlichen Politiker und Entscheidungsträger Handlungsbedarf, denn es handelt sich beim Feuerwehrwesen um eine in Landesgesetzen geregelte Sicherheitsstruktur, welches ja im Krisen- bzw. Katastrophenfall von den Politikern dann gerne als Oberösterreichisches "Aushängeschild" präsentiert und in vollfärbigen, teuren Zeitungsinseraten gelobt wird. Franz Hochdaninger, ABI
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