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Chronik der FF Bad Ischl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BI Harald Leimer (PBKDO Bad Ischl)   

1865
Am 28. August beschließt die Marktgemeinde Bad Isch unter Bürgermeister Wilhelm Seeauer, als erste Gemeinde des Bezirkes Gmunden, die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Noch steht alles im Banne des großen Brandes vom 21. Juli 1865, und so meldeten sich in kurzer Zeit 200 Mann zum Feuerwehrdienst. Der erste Kommandant war Ferdinand Lidl und wurde von der Gemeindevertretung gewählt.

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1869
Carl von Herzfeld erbaut für die Feuerwehr ein Depot (Tänzlgasse 14).

1875
wird eine Feuerwehrapotheke eingerichtet.

1877
spendet Frau Anna Herzfeld eine Feuerwehrfahne.

1879
wird für die Mitglieder der Feuerwehr eine Krankenunterstützungskasse gegründet.

1882
Ab diesem Jahr wird eine Feuerwache im Theater aufgestellt.

1886
die Gemeinde baut ein Wasserreservoir in Eglmoos.

1887
Beschaffung einer Dampfspritze (3.878 Gulden).

1889
Bildung eines Bezirksverbandes der Feuerwehren des inneren Salzkammergutes.

1892
Frau Hermine Leitenberger spendet eine neue Fahne.

1896
Ankauf einer Magirusleiter (915 Gulden), erste Hydranten.

1899
Gründung einer Wasserwehrabteilung anlässlich der Hochwasserjahre 1897 - 1899.

1901
Dr. Adolf Höchstmann wird nach Dr. Pfost Corpsarzt der Feuerwehr.

1905
Anschaffung eines Rettungswagens.

1907
Errichtung einer Rettungsabteilung.

1910
die Rettungsabteilung erhält ihre Heimstätte, Herrengasse 32 (Hausankauf durch die Gemeinde).

1922
Anschaffung eines Rettungswagens.

1923
ein Löschfahrzeug und eine Motorspritze (40,000.000 Gulden) werden von der Gemeinde für die Stammfeuerwehr beschafft.

1925
Ankauf einer Sirene; 60jähriges Gründungsfest.

1938
die Feuerwehr wird als Verein aufgelöst und in eine Körperschaft öffentlichen Rechts umgewandelt. Die "Gemeindefeuerwehr" wird ein Teil der Polizei und untersteht dem Bürgermeister.

1941
ergehen Weisungen über Dienstleistung bei Fliegeralarm. Wieder "Freiwillige Feuerwehr" wie vor dem Jahr 1938.

1945
ein LKW, Steyr 1500 A, wird vom ehemaligen Wehrmachtsbestand übernommen, provisorisch in Dienst gestellt und 1947 zu einem Tanklöschfahrzeug umgebaut.

1946
ein schweres Löschfahrzeug, LF 15, wird aus Wehrmachtsbeständen übernommen und in Dienst gestellt.

1947
ein geländegängiger Rüstwagen, Steyr 640, wird ebenfalls aus Wehrmachtsbeständen übernommen und zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut und in Dienst gestellt.

1952
anlässlich des Festes des Hl. Florians erwarben beim OÖ Landesfeuerwehrleistungswettbewerb 117 Feuerwehrmänner aus Bad Ischl das Abzeichen in Bronce.

1953
Errichtung eines Löschteiches in Perneck. Erster Hydrant und Sirene in Lauffen.

1954
die Stadtgemeinde bestellt über Ersuchen des Kommandos zur Instandhaltung der Geräte einen hauptamtlichen Zeugwart. Die Feuerwehrzeugstätte wird renoviert und bekommt neue Kipptore.

1955
das 90jährige Gründungsfest wurde vom 7. bis 8. Mai gefeiert. Die Wehr erhält ein neues Tanklöschfahrzeug, Opel Blitz.

1963
eine mechanische Kraftdrehleiter, Magirus, auf Steyr-Fahrgestell wird angekauft.

1964
2 Geländefahrzeuge, Puch Haflinger, werden angekauft.

1965
Anschaffung der Sprechfunkgeräte und eines Rüstfahrzeuges, Landrover, mit Vorbaupumpe anlässlich des 100jährigen Bestandsjubiläums.

1966
Ankauf der Trevira-Druckschläuche.

1968
Ankauf der ersten umluftunabhängigen Pressluftatmer als Ersatz für die bisher verwendeten Sauerstoffgeräte.

1970
Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges, Mercedes 1115.

1972
Beginn des Zeugstättenneubaues (Fertigstellung und Übersiedlung im Jahr 1974) und Ankauf der im Kurzwellenbereich (40 MHz) arbeitenden Personenrufanlage ERICALL.

1974
Eintragung der Löschzuge Lauffen und Mitterweißenbach in das OÖ Feuerwehrbuch als selbständige Feuerwehren des Pflichtbereiches Bad Ischl.

1975
Ankauf eines Kommandofahrzeuges, VW Bus.

1976
Übergabe eines Kleinrüstfahrzeuges (KRF-E) aus Mittel des OÖ Katastrophenhilfsdienstes.

1978
Kauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF 2000 Trupp, Steyr 590.

1980
Ankauf der Personenrufanlage ELIN/SWISSPHONE und Errichtung der Feuermeldestelle bei der Ortsstelle Bad Ischl des Österreichischen Roten Kreuzes.

1981
Ankauf der Funksirenensteuerungsanlage, mit deren alle 15 Sirenen des Pflichtbereiches Bad Ischl gezielt ausgelöst werden können. Anschaffung eines Atemluftkompressors für den Pflichtbereich Bad Ischl zur Füllung der Atemschutzflaschen.

1983
Ankauf einer Drehleiter mit Korb, Magirus DL-K 23-12/30, und Umstellung auf die neue Einsatzbekleidung (Sicherheitsstiefel, feuerhemmende Overalls und graue Schutzjacken).

1986
Anschaffung eines neuen Kommandofahrzeuges, VW Bus Allrad.

1988
Anschaffung eines LFB-A mit hydraulischer Bergeausrüstung und der modernsten Tragkraftspritze, TS FOX, die in der Entwicklungsphase auf der Katrin erprobt wurde. Neuaufstellung der Jugendgruppe mit 12 Burschen.

1989
Kauf eines Gasspürgerätes (COMBIWARN) und Einbau eines Sirenenverzögerungsgerätes. Feier des 100jährigen Bestandsjubiläums des "Bezirksfeuerwehrverbandes Nr. 5 - inneres Salzkammergut", der am 15. Dezember 1889 in Bad Ischl gegründet worden war.

1990
Beginn der Erweiterung der Personenrufanlage und Anschaffung einer Computeranlage.

1991
Ankauf eines Rüstlöschfahrzeuges (RLF-A 2000) auf Steyr-Fahrgestell.

1992
Anschaffung eines Laserdruckers zur PC-Anlage.

1993
Verfilmung von 2 Einsätzen für die RTL-Sendung "Notruf".

1994
Ankauf eines schweren Rüstfahrzeuges (SRF) auf Steyr-Fahrgestell mit neuartiger Bergomatic zur effizienteren Vornahme der hydraulischen Rettungsgeräte und eines Lastenfahrzeuges (Mercedes 410 D). Anschaffung neuer Schutzjacken und Übergabe von 3 Vollschutzanzügen, die von den Österreichischen Bundesbahnen angekauft wurden.

1996
Installierung einer digitalen Telefonnebenstellenanlage und Erweiterung der Computeranlage durch einen zusätzlichen Rechner, Farbtintenstrahldrucker und A4-Farbflachbettscanner.

1997
Ankauf eines Kommandofahrzeuges, VW Bus Allrad.

1998
Verlagerung von 3 Langzeitatemschutzgeräten des OÖ Katastrophenhilfsdienstes nach Bad Ischl.

2000
Aus Anlass des 135jährigen Bestandsjubiläums wurde im Kurpark Bad Ischl ein Gruppenfoto der Mannschaft der FF Bad Ischl aufgenommen. Erweiterung der bestehenden Computeranlage mit einem weiteren PC inklusive A3-Tintenstrahldrucker und Anschaffung einer Digitalkamera zur besseren und schnelleren (Einsatz-)Berichterstattung. Erstellung dieser Homepage.

2001
Erweiterung der bestehenden Computeranlage um einen Laptop. Beginn mit den erforderlichen baulichen Maßnahmen zur Errichtung eines Verwaltungstraktes und einer neuen Einsatzleitzentrale.

2002
Im Mai 2002 erfolgte die Verlegung des Feuerwehr-Notrufes von der Ortstelle Bad Ischl des Roten Kreuzes zur OÖ Landeswarnzentrale, die beim OÖ Landesfeuerwehrkommando in Linz eingerichtet ist.

2003
Am 28. Februar 2003 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme der neuen Einsatzleitzentrale im Beisein hochrangiger Politiker und zahlreicher Feuerwehrfunktionären. Am 2. April wurde der FF Bad Ischl durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landesfeuerwehrkommandant LBD Johann Huber das neue für Tunneleinsätze ausgerüstete Tanklöschfahrzeug 4000 übergeben, welches als Stützpunktfahrzeug verlagert wurde.

2004
Der Ö3-Verkehrsaward, der im Jahr 2001 ins Leben gerufen und am 28. Jänner 2002 das erste Mal verliehen wurde, wird in 6 Kategorien (Gendarmerie, Polizei, Rettung, Straßenmeisterei, Ö3ver und Feuerwehr) vom Bundesministerium für Inneres und Ö3 vergeben. Am 12. Februar 2004 erhielt - als erste Feuerwehr Oberösterreichs - die Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl diesen Preis, der im Ö3-Haus in Wien übergeben wurde.

2006
Ein schneereicher Winter sowie ergiebige Schneefälle Anfang Februar 2006 machten ab 8. Februar den größten Feuerwehreinsatz, den die Stadt Bad Ischl je gesehen hat, notwendig. Bei mehr als 600 Objekten mussten die Dächer abgeschaufelt werden, um Schäden zu verhindern. Feuerwehren aus ganz Oberösterreich kamen den Ischler Wehrmännern zu Hilfe, die von Einheiten des Österreichischen Bundesheeres sowie des Bergrettungsdienstes unterstützt wurden. 60.000 Einsatzstunden wurden im Zeitraum 8. bis 18. Februar 2006 geleistet!

 
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