| Chronik der FF Mitterweißenbach |
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| Geschrieben von: BI Harald Leimer (PBKDO Bad Ischl) | |||
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Die FF Mitterweißenbach wurde am 1. September 1897 durch den Schulleiter Josef Huber, der gleichzeitig der 1. Hauptmann der Wehr war, gegründet. Weitere Mitglieder des Gründungskommandos waren Josef Stadlmann (Hauptmann-Stellvertreter), Josef Feichtinger (Schriftführer), Josef Rainer (Kassier), Johann Loidl (Zeugwart), Johann Promberger (Rottenführer), Josef Müllegger (Rottenführer-Stellvertreter), Franz Wimmer (Rohrführer) und Franz Kranabitl, (Hornist). Im Jahr 1900 wurde die 1. Zeugstätte errichtet. 1904 wurde Josef Stadlmann neuer Hauptmann. 1914 folgte ihm Josef Feichtinger nach. 1925 wurde Franz Preimesberger zum neuen Hauptmann gewählt und die Musikkapelle Mitterweißenbach, die aus der Feuerwehr hervorging, gegründet. 1926 erfolgte die Anschaffung einer Räderbahre, gleichzeitig wurde eine Rettungsabteilung unter dem Leiter Alois Loitner installiert. Am 9. Mai rückte die FF Mitterweißenbach zum erstenmal mit der neugegründeten Ortsmusik zur Florianifeier aus. Anschließend wurde dem Kapellmeister Johann Berger in der Gstötten ein Taktstock überreicht. Im April 1927 nahmen 2 Kameraden an einem Fachkurs an der neugegründeten Landesfeuerwehrschule in Linz teil. Am 28. August 1928 wird im Schulhaus und im Feuerwehrdepot das elektrische Licht eingeleitet und am 27. Oktober die erste Motorspritze angekauft. Im Jahr 1933 wird bei der Bezirksverbandstagung in Lauffen der Wehrführer Franz Preimesberger zum Bezirksobmann-Stellvertreter (Abschnittskommandant) gewählt. 1936 wurde ein neues Zeughaus eingeweiht und Karl Putz zum neuen Hauptmann gewählt. Josef Wiener wurde neuer Leiter der Rettungsabteilung. 1941 wurde - kriegsbedingt - der Schulleiter Fritz Stadlmann neuer Wehrführer. Ihn löste 1949 wiederum Franz Preimesberger ab und 1952 wurde Johann Zeppetzauer (der spätere Hauptmann der Stadtfeuerwehr Bad Ischl) neuer Hauptmann der FF Mitterweißenbach. 1952 erwarb eine Gruppe beim 1. OÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Bad Ischl (Kaltenbachau) das Leistungsabzeichen in Silber. 1954 wurde Fritz Zeppetzauer neuer Hauptmann. Am 3. August 1957 wurde eine neue Alarmsirene am Haus Weißenbach 3 in Betrieb genommen. Am 20. September dieses Jahres kam es in der Christbaumschmuckerzeugung Scheutz in Roith zu einem Großbrand. Da in der Fabrik auch pyrotechnische Artikel erzeugt wurde, war es ein überaus gefährlicher Einsatz, der zusätzlich dadurch erschwert wurde, das die Musikkapelle an diesem Tag einen Ausflug ins Mühlviertel unternahm und daher viele Kameraden nicht zur Brandbekämpfung anwesend waren. Der Brand erregte großes Interesse bei der Ischler Bevölkerung, da hunderte Menschen nach Roith zum „Feuer schauen“ pilgerten. 1962 wurde Franz Loidl neuer Kommandant, 1963 wurde die Bundesstraße gebaut und das 1. Einsatzfahrzeug der Marke Jeep, Baujahr 1936, angekauft. Beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Linz erwarb wieder eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber. Am 22. Februar 1965 brannte es beim Schwingenschuh in Langwies und am 25. Februar wurde das Kurhaus Bad Ischl ein Raub der Flammen. An diesem Tag herrschte extreme Kälte. 1967 wurde Franz Buchberger neuer Kommandant, 1968 Hochwassereinsatz in Sulzbach, 1969 Waldbrandeinsatz in der Brunnleiten, Lauffen, 1971 Waldbrand in Windhag, 1973 wurde das 1. Zeltfest veranstaltet. 1973 wurde auch die Jugendgruppe gegründet und hat auf Anhieb soviel Zulauf, das teilweise bis zu 25 JFM bei Übungen anwesend waren. 1974 wurde ein neues Einsatzfahrzeug vom Typ Land-Rover 109 mit Vorbaupumpe angekauft und mit einem Mobilfunkgerät ausgestattet. 1976 wurde Franz Gratzer neuer Kommandant. In dieses Jahr fielen 3 große Waldbrandeinsätze auf der Zimnitz, am Schwarzenberg und am Rauherkogel (Obertraun) an. 1977 errang die Jugendgruppe beim Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb am 22. Mai den 1. Rang. Am 31. Juli kam es bei einem Hochwassereinsatz zum Einsturz der Hasenbachbrücke im Weißenbachtal. Da unser Einsatzfahrzeug die Brücke kurz vorher in Richtung Attersee überquert hatte, war der Rückweg abgeschnitten. Nach Hilfeleistung für 3 durch Murenabgänge eingeschlossene PKW war die Heimfahrt nur mehr über Unterach und St. Gilgen möglich. Im gleichen Jahr beschloss der Gemeinderat die Überlassung des Schulgebäudes (letztes Schuljahr 75/76) an die FF Mitterweißenbach. Unverzüglich wurde die Wohnung instandgesetzt und von einem Feuerwehrmann bezogen. Weiters wurde die Alarmsirene vom geschlossenen Gasthaus Rosenkogl auf das Feuerwehrhaus montiert. 1979 veranstaltete die FF Mitterweißenbach das 1. Bad Ischler Pferdeschlittenrennen. 1980 wurde August Haslinger neuer Kommandant und am 8. November erfolgte die Montage der Funksteueranlage für beide Sirenen (Mitterweißenbach und Roith). 1981 erwarb Kommandant-Stellvertreter Karl Gratzer das FLA in Gold. Im Jahr 1982 brannte es in Lahnstein 10, 1983 wurde der Garageneubau beim neuen Feuerwehrhaus fertiggestellt und noch im Dezember das Einsatzgerät übersiedelt. 1984 erfolgte am 5. August die feierliche Einweihung des neuen Feuerwehrhauses mit Feldmesse und Gartenfest. 1987 wurde Josef Kranabitl beim 90-jährigen Gründungsfest für 70-jährige Feuerwehrzugehörigkeit geehrt. 1988 erfolgte ein mehrtägiger Waldbrandeinsatz am Wimmersberg in Ebensee. Im April 1989 traf das neue KLF Mercedes 310 Allrad ein. AM 24. Juni brannte die Villa Waldeck am Lauffner Waldweg. Am 5. August wurde gemeinsam mit dem Reit- und Fahrverein Bad Ischl das 1. Bad Ischler Trabrennen veranstaltet. 1991 wurde eine neuartige TS 12 (Marke Ziegler ultraleicht) in Dienst gestellt und im März 1994 wurden 12 Personenrufempfänger übergeben. Am 26. Mai starb Kamerad Josef Reisenbichler und sein Enkelkind bei einem Zugsunglück in Kößlbach. 995 wurde Karl Gratzer zum neuen Kommandanten gewählt und das Kreuzsteinmarterl in Mitterweißenbach eingeweiht. 1997 feierte man das 100-jährige Gründungsfest und 1999 kam es in Mitterweißenbach zu einem Tankwagenunfall mit einem Toten. Beim Waldbrandeinsatz (5./6. Juli) wurde unsere Wehr zur Nachtwache eingeteilt. Im Schnitt werden jährlich 2 Brandeinsätze und 20 technische Einsätze (vor allem auf der B145) geleistet.
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