| Informationen Notstromversorgung |
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| Geschrieben von: BI Harald Leimer (PBKDO Bad Ischl) | |||
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Im Gerätehaus der Hauptfeuerwache befindet sich seit 1974 eine vollautomatische, stationäre Netzersatzanlage. Im Zuge der Generalsanierung des Gerätehauses musste im Jahre 2002 dieses Notstromaggregat mangels verfügbarer Ersatzteile erneuert werden. Die Leistung des neuen Aggregates wurde mit 80 kVA so dimensioniert, dass damit das gesamte Gerätehaus im „Vollbetrieb“ (Atemschutz- und Druckluftkompressoren, Sirene, etc.) mit elektrischer Energie versorgt werden kann. Das Aggregat startet vollautomatisch bei einem Netzausfall, bei Ausfall einer Phase oder Unterschreitung einer vorgegebenen Phasenspannung und übernimmt nach ca. 10 Sekunden die Stromversorgung des Gerätehauses. Nach Netzwiederkehr schaltet das Aggregat nach einer Nachlaufzeit von 5 Minuten auf die Netzversorgung zurück u. nach einer weiteren Kühllaufphase stellt sich das Aggregat selbsttätig ab. Um die ca. 10 Sekunden dauernde Startphase des Notstromaggregates zu überbrücken, sind unsere sensiblen Elektronikeinrichtungen (Netzwerkserver, Hub, Router, ADSL-Modem, Dokuanlage, 1 PC in der Einsatzzentrale) an eine unterbrechungslose Stromversorgung (USV) mit einer Leistung von 3 kVA angeschaltet. Bei Netzausfall wird dabei der 230 V Wechselrichter bis zur Lastübernahme durch das Notstromaggregat durch eingebaute Batterien gespeist. Die USV-Anlage dient auch gleichzeitig als Netzfilter, da diese im Online-Betrieb arbeitet (d. h. dass der Wechselrichter ständig in Betrieb ist und die erforderliche Energie im Normalfall dem Netz über eine Gleichrichterschaltung entnommen wird). Störfrequenzen und Spannungsspitzen aus dem Netz werden dadurch zur Gänze abgeblockt. Um die Sicherheit der Alarmierungsanlage weiter zu erhöhen, wurde der Alarmierungsserver über eine eigene USV-Anlage mit einer Leistung von 500 VA angeschaltet. Die Sende- und Empfangsanlagen im Schlauchturm, die Logiksteuerungen im Technikraum sowie die Telefonanlage sind jeweils an 12 V bzw. 24 V Akkumulatoren zur Überbrückung der Anlaufphase des Notstromaggregates angeschaltet. Die Kapazitäten der Akkus für die Funkeinrichtungen sowie für die Logiksteuerungen sind so dimensioniert, dass auch im Falle eines Ausfalls des Notstromaggregates ein Notbetrieb für mehrere Stunden gewährleistet ist. Störungen am Notstromaggregat sowie an der Stromversorgung der Pufferbatterien (Spannungseinbruch) werden im Überwachungsfeld der Einsatzzentrale angezeigt. Gleichzeitig werden über die Pageralarmierungsanlage die zuständigen Sachbearbeiter, sowie unser hauptberuflicher Mitarbeiter mittels Meldeempfänger, mit gleichzeitiger Übermittlung des störungsrelevanten Texthinweises, automatisch alarmiert.
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