Notruf: 122

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Ein äußerst realistisch aufgebautes Übungsszenario, welches von OBI Jochen Eisl ausgearbeitet wurde, galt es an diesem Übungsabend zu bewältigen.

„Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen in der Engleitenstraße“, so lautete der Alarmtext, mit welchem um 19.45 Uhr die SanitäterInnen des RK Bad Ischl zu Hilfe gerufen wurden. Im Zuge der ersteintreffenden Hilfskräfte des Roten Kreuzes wurden zur weiteren Unterstützung die Kameraden der FF Bad Ischl angefordert.

Schadenslage:

Ein Lenker kollidiert mit seinem Personenkraftwagen auf der engen Engleitenstraße (Ortschaft Kaltenbach) frontal mit einem entgegenkommende Fahrzeug. Dabei stürzt ein PKW über eine Böschung und das zweite Kfz überschlägt sich. Die Insassen in beiden Autos werden in den stark deformierten Unfallautos eingeklemmt und unbestimmten Grades verletzt.

Übungsablauf:

Aufgrund des bei der Rettungsleitstelle Gmunden eingegangen Notrufes werden von dieser sofort das Notarzt-Team, so wie zwei Rettungswägen aus Ischl zur Unfallstelle entsandt. Die Lageerkundung durch die ersteintreffende Mannschaft ergibt, dass es sich um drei schwer verletzte Personen handelt, welche in ihren Fahrzeugen eingeklemmt sind. Eine weitere Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und bleibt schwerverletzt im Strassengraben liegen. Die Rettungsleitstelle entsendet einen weiteren Rettungswagen aus Bad Goisern, so wie den diensthabenden Offizier des südlichen Bezirkes. Von den ausgerückten Kräften der Feuerwehr treffen als erstes das Schwere Rüstfahrzeug und das Rüstlöschfahrzeug am Übungsort ein. Der Fahrzeugkommandant des Rüstlöschfahrzeuges übernimmt die weitere Übungsleitung für den Feuerwehrbereich und erkundigt sich bei der Übungsleiterin des Roten Kreuzes über die herrschende Schadenslage. Das Rote Kreuz übernimmt die Versorgung und den Abtransport der verletzten Personen. Unter anderem wird auch das Patientenleitsystem, welches zur Kennzeichnung und Registrierung von betroffenen Personen bei größeren Schadensereignissen dient, verwendet. Die Aufgaben der Feuerwehrkräfte konzentrieren sich auf die Bergung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen, dem Aufbau der notwendigen Beleuchtung so wie der Absicherung.

Nach knapp mehr als einer dreiviertel Stunde waren die gestellten Aufgaben bewältigt, sodass mit den Aufräumarbeiten begonnen werden konnte. Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurde die Abarbeitung der einzelnen Aufgaben noch einmal durchbesprochen und auf die gute Zusammenarbeit der Ischler Hilfskräfte hingewiesen.

Von den Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl waren 23 Kameraden mit 5 Einsatzfahrzeugen und vom Roten Kreuz 8 SanitäterInnen mit 3 SEW, 1 Notarzt und 1 Notfallsanitäter, sowie der OvD Süd des Bezirkes Gmunden bei dieser interessanten Übung eingesetzt.

Ein abschließender Dank den Bediensteten des Wirtschaftshofes Bad Ischl für die Unterstützung, sowie dem Profischminkteam des Roten Kreuzes Bad Ischl für die realistische Darstellung der Verletzungen.

     
     
     
     
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