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Die Hauptfeuerwache Bad Ischl blickte am Freitag, 10. April 2026 auf ein durchschnittliches Einsatzjahr mit „nur“ 191 Einsätzen zurück. Doch im Hintergrund tat sich Vieles. Neben Verwaltung und Geldbeschaffung waren vor allem die Planung für den Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses, sowie die neu in Dienst gestellten Fahrzeuge und Geräte wahre „Stundenfresser“.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste gedachte man zu Beginn der Versammlung den vorausgegangenen Feuerwehrmitgliedern.

Trotz durchschnittlichem Einsatzjahr 23.046 Stunden geleistet
Die Hauptfeuerwache Bad Ischl musste im vergangenen Jahr zu 49 Brandeinsätzen und 142 technischen Einsätzen ausrücken. Von den insgesamt 23.046 geleisteten Stunden, entfielen alleine 10,60% auf die Organisation und Verwaltung der Wehr. Für die Planung des Zu- und Umbaues des Feuerwehrhauses entfielen 1.243 Stunden. Dazu sagt Kommandant Jochen Eisl folgendes: „Viele Stunden wurden in Sitzungen, Planungen und Vorbereitungsarbeiten investiert. Im Herbst haben zahlreiche Mitglieder in Eigenregie ein großes Zelt aufgestellt, das während der Bauphase als Unterbringung für Fahrzeuge und Geräte dient. Umso mehr freut es mich, dass der Finanzierungsplan für den notwendigen Felsabbruch am 12. März 2026 im Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde und die Arbeiten bereits angelaufen sind. Mir ist bewusst, dass all diese Maßnahmen mit hohen Kosten verbunden sind. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass Investitionen in die Sicherheit unserer Bevölkerung gut angelegt sind. Für den Ernstfall brauchen wir eine moderne und verlässliche Ausrüstung. Als Feuerwehr stellen wir dafür unsere Freizeit, unsere Erfahrung und unser Wissen freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung. Darüber hinaus tragen wir mit Veranstaltungen und Haussammlungen selbst zur Finanzierung bei und leisten damit einen zusätzlichen Beitrag.“

Neuanschaffungen von Geräten und Fahrzeugen wirken sich auf Ausbildung aus
Die Neuanschaffung von Geräten und Fahrzeugen, im Besonderen des Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60, des Wechselladefahrzeuges mit seinen 3 speziellen Abrollbehältern und dem Kleinrüstfahrzeug, wirkte sich auch auf die Ausbildungsstunden (5.140) aus. Diese Vielzahl an Neuheiten konnte in den allwöchentlichen Übungsabenden nicht mehr verinnerlicht werden, sodass zusätzliche Übungseinheiten an anderen Tagen eingeschoben wurden. Und dass die Ausbildung von neuen Fahrzeugen und Geräten nicht vernachlässigt werden darf, konnte man am Beispiel LUF 60 eindeutig erkennen. Kurze Zeit nach der Indienststellung wurde man mit diesem Gerät zu einem Chlorgasaustritt in St. Wolfgang nachalarmiert. Auch das neue Wechselladefahrzeug mit seinen Abrollbehältern steht regelmäßig im Einsatz.

Vorbildliche Kassenführung
Dem Kassier der Wehr, Michael Kranabitl wurde durch die Kassaprüfung eine einwandfreie Kassenführung attestiert, weshalb er einstimmig entlastet wurde. Er berichtete über die getätigten Investitionen im abgelaufenen Jahr, welche vor allem durch Spenden der Bevölkerung, Christbaumverkauf und natürlich dem Sirenenball erst ermöglicht wurden.

„Da auch in diesem Jahr wieder finanzielle Eigenleistungen anstehen, ist es gut, dass wir einen guten Finanzpolster haben“, ist Kranabitl überzeugt.

Jugendgruppe im Aufwind und leistete mehr als ein 1/6 der Stunden
Einen regelrechten Ansturm erlebt die Jugendgruppe der Hauptfeuerwache Bad Ischl, welche auf mittlerweile 20 Mitglieder angewachsen ist. So hielt der positive Trend an und man konnte sich wiederum über vier neue Mitglieder freuen. Ebenso konnten vier Mitglieder in die Aktivmannschaft übernommen werden. Das Jahr der Feuerwehrjugend wird vom Betreuerteam unter der Leitung von Jugendbetreuer David Hayböck vielfältig gestaltet, was sichtlich gut ankommt. Die engagierte Jugend leistete sage und schreibe 16,5% der Gesamtstunden der HFW Bad Ischl.

Beförderungen, Angelobungen und Ansprachen der Ehrengäste
Im Anschluss erfolgten die Beförderungen von Kameraden, welche auf Grund absolvierter Weiterbildungen einen höheren Dienstgrad erhielten, sowie die Angelobung von neuen Mitgliedern der Feuerwehrjugend bzw. der Einsatzmannschaft.

Die erschienenen Ehrengäste dankten den Mitgliedern für ihr Engagement im Dienst der guten Sache und unserer Bevölkerung und zeigten sich erfreut, dass mit dem Neu- bzw. Umbau des Feuerwehrhauses endlich begonnen werden konnte.

Angelobungen
Bei der Jugendgruppe wurden angelobt: Stadler Tobias, Hasenleithner Leon und Reindl Moritz, sowie bei der Aktivmannschaft: Schütz Daniel und Houdek Samuel Jeremia Noah

Beförderungen
Zum Feuerwehrmann: Houdek Samuel und Schrempf Elias

Zum Hauptfeuerwehrmann: Krupitz Matthias, Linortner Sebastian und Reiter Marco.

Zum Oberlöschmeister: Ehrnstorfer Florian und Hauser Reinhard.

Zum Hauptlöschmeister: Hametner Michael und Stadler Christof.

Zum Oberbrandmeister: Schmoigl Philip.

Ernennung
Der Fachbeauftragte für FMD (Feuerwehrmedizinischer Dienst) Rene Gollowitzer wird nach erfolgreicher Truppführerprüfung zum Hauptbrandmeister des Faches für FMD ernannt. 

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